Statistik der Hilfe und Pflege zu Hause

Ergebnisse 2014; Zahlen und Trends
Die Kosten für die Leistungen in Alters- und Pflegeheimen (APH) beliefen sich 2014 auf 9,5 Milliarden Franken. Dies entspricht im Schnitt 8700 Franken pro Monat und Bewohnerin bzw. Bewohner. Fast zwei Drittel dieser Kosten mussten die Bewohnerinnen und Bewohner selber tragen, während Kantone und Versicherer 16 bzw. 19 Prozent übernahmen.

Die Kosten für die Dienste der Spitex (Hilfe und Pflege zu Hause) waren fast fünfmal niedriger als jene für die Betreuung in APH (2 Milliarden Franken).

Im Jahr 2014 haben 268‘715 Personen Hilfe und Pflege zu Hause (Spitex) in Anspruch genommen. Insgesamt wurden durch die Non-Profit-Spitex mit rund 37‘000 Mitarbeitenden ca. 223‘000 Klientinnen und Klienten betreut. Dies entspricht 83 Prozent aller Klientinnen und Klienten. Die 18,7 Mio verrechneten Stunden wurden zu 68 % für pflegerische Leistungen, zu 29 % für hauswirtschaftliche/ sozialbetreuerische Leistungen und zu 3 % für weitere Leistungen (Sozialdienste, therapeutische Dienstleistungen, Fahrdienste, Notrufsysteme etc.) eingesetzt

Geleistet hat die Non-Profit-Spitex insgesamt rund 14,8 Millionen Stunden. Gemäss Spitex-Statistik wendete die Non-Profit-Spitex pro Klientin und Klient deutlich weniger Stunden auf als kommerzielle Organisationen. Verrechnet wurden durchschnittlich 53 Stunden pro Person und Jahr im Bereich Pflege (kommerzielle Organisationen: 104 Stunden) und 39 Stunden für Hauswirtschaft und Betreuung (kommerzielle Organisationen: 144 Stunden).

Die Erklärung dazu: Die Non-Profit-Spitex gewährleistet die Versorgung der gesamten Bevölkerung. Da sie öffentlich subventioniert ist, deckt sie die objektiv notwendigen Leistungen ab. Dabei übernimmt sie auch (nicht-profitable) Kurzeinsätze und lange Anfahrtswege.

Die aktualisierten Zahlen und Fakten stehen allen Interessierten zur Verfügung. Die Auswertung und die tabellarische Übersicht finden Sie beim Bundesamt für Statistik.