BAK Studie zeigt wirtschaftliche Bedeutung der Spitex auf

Die Studie vom Wirtschaftsforschungsinstitut BAK Economics präsentiert die Spitex als massgeblichen Wirtschaftsfaktor im Aargau und untermauert sie mit eindrücklichen Zahlen: 29'238 Menschen wurden im 2019 im Aargau durch die Spitex betreut. Zudem sind die erbrachten Pflegeleistungen gegenüber dem 2013 um eindrückliche 75% gewachsen. 

Die im Mai 2022 veröffentlichte Studie des Wirtschafts-forschungsinstituts BAK Economics, die im Auftrag der vaka (Gesundheitsverband Aargau), des Spitex Verband Aargau und der Aargauischen Industrie- und Handelskammer (AIHK) im Mai 2022 veröffentlich wurde, zeigt, dass der Kanton Aargau über eine erstklassige Gesundheitsversorgung verfügt. Neben entscheidenden medizinischen Versorgern sind die Spitäler, Psychiatrischen/ Psychosomatischen Kliniken, Rehabilitationskliniken, Pflege- und Spitex-Organisationen gleichzeitig auch wichtige Arbeit- und Impulsgeber für die regionale Wirtschaft.

Wertschöpfung
2,13 Milliarden Franken jährliche Wertschöpfung erbringen die genannten Gesundheits-Akteure zusammen. Durch den Bezug von Waren, Dienstleistungen und durch die Konsumausgaben des Personals entsteht eine zusätzliche Wertschöpfung von 0,83 Milliarden Franken. 86 Prozent der gesamten Wertschöpfung von 2,96 Milliarden Franken verbleiben im Kanton Aargau.

Leistungserbringer sind bedeutende Arbeitgeber und Ausbildner
Jeder 13. Arbeitsplatz im Kanton Aargau wird von einem Spital, einer Klinik, einer Pflegeinstitution oder von der Spitex angeboten. Die gut 20 000 Arbeitsplätze verteilen sich auf gegen 30 000 Beschäftigte.

Das Engagement der Aargauischen Gesundheitsinstitutionen in der Ausbildung von qualifiziertem Gesundheitspersonal über 1700 Ausbildungsstellen allein bei den Pflegeberufen ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherstellung der zukünftigen Gesundheitsversorgung im Kanton Aargau.

 

Resultate Spitex auf einen Blick:

  • Insgesamt wurden 29’238 Menschen im Kanton Aargau von der Spitex betreut.
  • Insgesamt haben die Spitex-Institutionen mehr als 1.5 Mio. Stunden für die Pflege und die Sozialbetreuung geleistet.
  • Gegenüber dem Jahr 2013 ist die Anzahl Spitex-Leistungserbringer um 38 Einheiten gestiegen.
  • Die erbrachten Pflegeleistungen (gemessen in Stunden) sind seit 2013 um rund 75 Prozent gewachsen.
  • Der direkte ökonomische Fussabdruck der Aargauer Spitex-Institutionen generiert eine Wertschöpfung von 130 Mio. CHF.
  • 94% der gesamten Wertschöpfung, die mit den Tätigkeiten der Spitex-Institutionen verbunden ist, verbleibt in der Region.

(Die Daten referenzieren sich auf das Jahr 2019)

Michael Ganz, Präsident Spitex Verband Aargau: 

"Die Studie von BAK Economics zeigt, was wir eigentlich schon lange wissen. Eine gute Versorgung durch die Spitex nützt nicht nur unseren Patientinnen und Patienten, sondern auch dem gesamten Gesundheitswesen und der Wirtschaft im Aargau. Sie schafft lokale Arbeitsstellen und fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf."

Zur Berichterstattung in der Aargauer Zeitung vom 20.5.2022.

 

 

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